Kursleiterseminar 2 am 06./07.06.2020 in der OG 62 Kalsdorf

Wir trafen am Samstag so gegen 08:00-08:30 in Kalsdorf ein, wurden gleich herzlich mit Kaffee von Karin Schneider begrüßt. Jeder der Hunde mit hatte ging vor Seminarstart noch mit seinen Lieben eine große Runde.


Um 9Uhr startete Herr Denk Ernst mit dem Seminar „Kursleiter 2“.

Zuerst stelle er sich vor und dann waren wir Kursteilnehmer dran. Jeder erzählte von seiner Hunde-Erfahrung und warum man gerne Kursleiter werden möchte.

Danach durften wir gleich mit einer Gruppenarbeit weiter machen, die Fragestellung war: „Was wir uns eigentlich unter den Aufgaben eines Kursleiters vorstellen?“ Wir wurden in 2 Gruppen eingeteilt und unsere Köpfe fingen an zu rauchen, wir diskutierten und besprachen was wir uns darunter vorstellen und was unsere Aufgaben sein könnten. Nach ca.15 min durfte die erste Gruppe ihr Plakat vorstellen und siehe da, wir waren alle so ziemlich auf die gleichen Tätigkeiten, Aufgaben und Verantwortungen gekommen. Damit hatten wir uns eine Frühstücks-Pause verdient. Bei Brötchen und Kaffee wurden unsere Ideen nochmal kurz besprochen und diskutiert, und dann ging es auch schon weiter.

 

Wir hörten Grundlegendes zur Hundehaltung, wie lernt ein Hund, was sind die seine Sinne usw. Herr Denk lockerte die Vorträge immer wieder mit Beispielen und Geschichte aus seinem Alltag mit Hunden auf, sodass es nie ein Monotoner Vortrag wurde und wir immer gespannt auf seine Erklärungen warteten.

Am spannendsten wurde es dann beim Ausdrucksverhalten eines Hundes, das richtige Verhalten zu deuten braucht schon etwas Übung und Erfahrung.

Nach einer weiteren kurzen Pause am Vormittag mussten wir in einer Gruppenarbeit aufschreiben wie wir einem Kursteilnehmer die Kehrtwendung am besten beibringen. Man glaubt gar nicht wie schwierig etwas aufzuschreiben ist, dass sicher jeder von uns schon hundertausendmal selbst am Platz gemacht hat und auch schon erklärt hat. Aber aufschreiben und erläutern ist dann wieder eine ganz andere Herausforderung.

Um halb 1 ging es zum verdienten Mittagessen. Wir wurden mit selbstgemachten Schweinsbraten und Knödeln verwöhnt, es wurde auch an unsere vegetarischen Kolleginnen gedacht.

Nach dem ausgiebigen Mittagessen ging es auf den Kursplatz und jedes Team musste auf Anweisung des anderen Teams die Kehrtwendung vorzeigen. Es hat gar nicht so schlecht funktioniert.

Danach durften wir am lebenden Objekt vorzeigen, wie wir einem Anfänger das „Sitz“ „Platz“ und „Steh“ beibringen würden. Mein Hund Shelby und ich spielten das erste Anfängerteam.

Zuerst waren alle doch noch etwas schüchtern aber durch tatkräftige Unterstützung unseres Vortragenden, trauten sich dann doch alle, die gemachten Erfahrungen und Ideen vorzuzeigen.

Nach kurzer Stärkung bei Kaffee und Kuchen ging es dann zum Abschluss. Herr Denk zeigte uns dann wie er das „Bring“ bei einem Hund aufbauen würde und auch welche Ideen er zu dem Problem „Knautschen“ hat, danach ging es in den verdienten Feierabend.

Am Sonntag in neuer frische fanden wir uns alle wieder bis um 9Uhr in Kalsdorf ein. Herr Denk startete mit Zusammenfassungsfragen über den Vortag, die wir schon recht gut beantworten konnten. Nach dieser Wiederholungsrunde kam die nächste Gruppenarbeit. Eine Gruppe musste die IBGH-2 und eine die IBGH-3 vorstellen. Dadurch das wir schon wussten das die Prüfungsordnungen für uns Kursleiter sehr wichtig sind, bestanden beide Gruppen diese Arbeit mit „Vorzüglich“.

Danach besprachen wir den weiteren Tagesverlauf bei einem sehr guten Frühstück. Bis zur Mittagspause hörten wir informatives über den Kursaufbau und-planung, aktives Zuhören und Gesprächsaufbau bis hin zur wichtigen Aufgabe eines Prüfungsleiters.

Vor der Mittagspause gingen wir noch kurz den theoretischen Aufbau des „Bringens“ und “Voran“ durch.

Bei exzellenten Wiener Schnitzerl mit Bratkartoffeln und gemischten Salat, bzw. Emmentaler Herzen wurde der Plan für den Nachmittag besprochen. Nach kurzer Wiederholung am Kursplatz über das Beibringen des „Sitz“, „Platz“ und „steh“ ging es zum „Voran“ lernen.

Wir besprachen die Vor- und Nachteile der bis jetzt erlernten Varianten und Herr Denk zeigte uns seine Methode wie er seinen Kursteilnehmern das „Voran“ beibringt an zwei Hunden vor.

Nach einer letzten Zusammenfassung über das Wochenende konnten wir alle mit neuen Erkenntnissen nach Hause fahren. Es war ein sehr spannendes, informatives und lehrreiches Wochenende.

Danke an den Vortragenden Herrn Ernst Denk und auch an die vorzügliche Kantine von Karin Schneider aus der OG62 Kalsdorf.

Danke an alle

Bericht Claudia Blumauer

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